
Hattersheim, Much, Pfullingen, Dezember 2009. Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN), TASSO e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) starten eine gemeinsame Kampagne gegen den grausamen Handel mit Hundewelpen. Unter dem Slogan „Wühltischwelpen – nein Danke!“ realisieren sie ab Dezember eine breit angelegte Aufklärungsoffensive. Ziel ist es, die Missstände des illegalen und unseriösen Hundehandels offen zu legen und damit das zehntausendfache Tierleid zu beenden. Neben der Aufklärung bieten sie Betroffenen auch Hilfestellung, um die Machenschaften der Hundemafia öffentlich anzuprangern.
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Im Rahmen der großen bmt-Kampagne gegen den Verkauf von Kleintieren in Baumärkten protestierte der Landesverband Bayern am 07. August 2009 am Viktualienmarkt in München. Die BILD schickte Reporter, die über unsere friedliche Demonstration einen Artikel verfassten. Zum Artikel der BILD Zeitung. Die Münchner am Viktualienmarkt begegneten uns mit viel Herz und Empathie. Viele sprachen ihre Empörung darüber aus, dass der Gartenzenter Dehner am Viktualienmarkt immer noch Kleintiere in seinem Sortiment hat.
2. November 2009, Brasov. Die Behörden in der rumänischen Karpatenstadt halten sich an ihre Zusage, keine Hunde mehr zu töten! Auslandstierschutzkoordinatorin Petra Zipp hat die erste Freilassung im Rahmen des „Catch and Release Programms“ von gekennzeichneten Rüden in die Freiheit begleitet.
Die augenblickliche Situation in Kürze: Hündinnen und Welpen werden wie bisher vom Tierheim Brasov aufgenommen und herrenlose Hunde im Bezirk Brasov nur noch im Notfall (Verletzung etc.) und auf Anforderung aufgegriffen - Gespräche über eine entsprechende Vereinbarung sind im Gang. Außerdem stehen Pläne für ein Informationsprogramm zur Diskussion, dass die Bevölkerung von der Notwendigkeit von Kastrationen überzeugen soll. Angedacht sind hier u.a. Schulbesuche, Presseveröffentlichungen etc.
Mehr unter bmt-Auslandstierschutz.
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