Aktuelles/Presse
Aktion "Wühltischwelpen - nein Danke!
Demo in Dorsten
Unseriösen Hundehandel
bekämpft man nur mit Aufklärung.
Erst wenn die Nachfrage zurück geht,
hört das Leid der Hunde auf. Sogar das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL
hat sich
in seiner Ausgabe vom 1.06. 2010 des Themas "Wühltischwelpen"
angenommen. TASSO, der ETN
und bmt
haben das Jahr 2010 zum "Jahr gegen den unseriösen Welpenhandel"
ausgerufen.
In diesem Zusammenhang
ist am 26.06. 2010 ab 11:00 Uhr
eine friedliche Demonstration in Dorsten geplant. Treffpunkt ist die
Straßenecke "Im Erlenkamp/Hohes Bram" in Dorsten. Jeder ist
willkommen: Betroffene,
Interessierte, Presse, Hundefreunde...
Damit wir planen können,
bitten wir um kurze Anmeldung:
http://www.tasso.net/Tierschutz/Wuhltischwelpen/Protestaktion
Bitte diesen Newsletter
auch in Foren und Netzwerken
großflächig verteilen.
Mehr zum Thema findet man im Internet auf vielen
Seiten.
Rumänien plant Massentötung von Straßenhunden!
Tierschützer laufen Sturm gegen neuen Gesetzentwurf
30. April, Berlin. In Bukarest protestieren Tierschutzorganisationen heute gegen einen umstrittenen Gesetzentwurf, der seit Tagen Medien und Bevölkerung beschäftigt, weil er dem Umgang mit Straßenhunden eine neue unvorstellbare Dimension der Gewalt verleiht.
Vorgesehen sind u.a. die großflächige Tötung der Straßenhunde im ganzen Land, das Verbot der Fütterung von herrenlosen Tieren und die Tötung aufgegriffener Hunde bereits nach sieben (bislang 14) Tagen.
Die geplante Fang- und Tötungsaktion soll in der Hauptstadt Bukarest beginnen, in der nach Schätzungen fast 100.000 herrenlose Hunde leben, und danach auf das gesamte Land ausgeweitet werden. Ziel der Hundefänger werden alle Tiere sein, junge, alte, gesunde, kranke, verletzte, aggressive und sanfte – und ebenso vielfältig die Tötungsmethoden. Augenzeugen berichteten schon in der Vergangenheit immer wieder von erschreckenden Vorfällen, in denen Behörden das Erschlagen, Vergiften, Strangulieren, Erschießen etc. zuließen und bewusst einkalkulierten, dass die gefangenen Hunde in den Tötungsstationen jämmerlich an Hunger, Beißereien und Verletzungen verendeten. Teilweise wurden Kopfprämien von 25 Euro pro erschlagenem Hund gezahlt.
Warum eskaliert die Situation in Rumänien aktuell für die Straßenhunde?
Vor zwei Jahren hatte der Senat einen Gesetzentwurf angenommen, der das Töten der Straßenhunde verbot und die Kastration als Mittel der Wahl zur Populationsreduzierung vorschrieb. Dieser Entwurf Nr.912 wird bis heute vom Komitee für öffentliche Verwaltung und ökologisches Gleichgewicht der Abgeordnetenkammer blockiert.
In dieses Vakuum hat der Präfekt von Bukarest den neuen Gesetzentwurf vorgelegt, der anders als der bisherige Entwurf die Vernichtung der im Land lebenden Straßenhunde fordert und Massentötungen legalisieren möchte.
Rumänische Tierschützer setzen auf massiven internationalen Protest, der die Abgeordneten vom Konzept „Kastration und Wiederauswilderung“ überzeugen könnte.
Der bmt, TASSO und der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) protestieren bei allen rumänischen Verantwortlichen und werden prüfen, ob die vorgesehene Massentötung von Hunden gegen europäisches Recht verstößt.
Infos und Protestmöglichkeiten
unter
www.bmt-auslandstierschutz.dewww.tasso.dewww.etn.de
Internationaler Tag des Versuchstiers: bmt kritisiert Entwurf
der EU-Tierversuchsrichtlinie
Berlin, 23.04.2010.
Nach der aktuellen Tierversuchsstatistik der Bundesregierung wurden im
Jahr 2008 fast 2,7 Millionen Wirbeltiere in Tierversuchen verwendet.
Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von über 83.000
Tieren. Zum Internationalen Tag des Versuchstiers am 24. April fordert
der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) die Bundesregierung auf,
sich endlich nachhaltig für den Schutz der Versuchstiere einzusetzen
und ihre einseitige Politik zugunsten der Tierversuchslobby aufzugeben.
Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird die Neufassung der
EU-Richtlinie 86/609/EWG zum Schutz der für Versuche und andere
wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere verabschiedet. Die Richtlinie
regelt europaweit die Mindestanforderungen an die Durchführung von
Tierversuchen. Anschließend müssen die neuen Vorschriften in deutsches
Recht umgesetzt werden.
Während der politischen Beratungen wurden die im ursprünglichen
Entwurf der Richtlinie vorgesehenen Verbesserungen zum Schutz der
Versuchstiere immer weiter aufgeweicht. Ein besserer Schutz der
Versuchstiere und eine verstärkte Förderung alternativer Methoden ist
mit dem jetzt vorliegenden Richtlinien-Entwurf kaum noch zu erreichen“,
erklärt Dr. Jörg Styrie, Bundesvorsitzender des bmt. „Eine
tierversuchsfreie und ethisch verantwortbare Forschung ist somit in
weite Ferne gerückt. Die Verantwortung dafür trägt auch die von CDU/CSU
und FDP geführte Bundesregierung, die diese Verschlechterungen in
Brüssel mitträgt.“
„So dürfen nach dem aktuellen Entwurf weiterhin nahezu
uneingeschränkt Affen in Versuchen verwendet werden, der Einsatz
tierversuchsfreier Methoden wird nicht verbindlich vorgeschrieben und
eine Obergrenze für Leiden und Schmerzen im Tierversuch ist nicht mehr
vorgesehen“, kritisiert Dr. Jörg Styrie. „Besonders fatal ist jedoch,
dass die Mitgliedstaaten nach Inkrafttreten der Richtlinie sogar daran
gehindert werden sollen, zumindest auf nationaler Ebene strengere
Regelungen zu treffen. Damit würde einer der wichtigsten
Fortschrittsmotoren für den Tierschutz in der EU kurzerhand abgewürgt.“
„Diese eklatanten Rückschritte beim Schutz der Versuchstiere wird der
bmt nicht hinnehmen“, sagt Dr. Jörg Styrie. „ Wir prüfen im Moment alle
rechtlichen Möglichkeiten, insbesondere auf EU-Ebene, um den aktuellen
Entwurfstext der Richtlinie zu verhindern.“
Der bmt fordert, dass die neue Tierversuchs-Richtlinie den
Mitgliedsstaaten weiterhin die Möglichkeit einräumt, tierfreundlichere
nationale Vorschriften zu erlassen. Alternativmethoden sollte europaweit
ab dem Zeitpunkt ihrer Validierung Vorrang eingeräumt und für
vorgeschriebene Tierversuche ein beschleunigtes Anerkennungsverfahren
für diese Methoden eingeführt werden. Darüber hinaus fordern die
Tierschützer eine europaweite Prüfung der ethischen Vertretbarkeit aller
Tierversuchs-Projekte unter Einbeziehung einer unabhängigen Kommission.

„Wir wollen leben!“
bmt
startet Protestaktion gegen die millionenfache Tötung von Eintagsküken
Berlin,
31.3.2010. Pro Jahr werden in Deutschland bis zu 40 Millionen
Eintagsküken getötet, weil die Eierindustrie keine Verwendung für
männliche Tiere hat.
Die Hahnenküken werden kurz nach dem
Schlupf von den weiblichen Tieren getrennt und auf grausame Weise
vernichtet – sie werden mit Kohlendioxid vergast oder im Homogenisator,
einer Maschine mit rotierenden Messern, zu Brei zermust.
„Diese
millionenfache Tötung der Küken aus rein ökonomischen Erwägungen“, „ist
über die Maßen unethisch und steht im Widerspruch zum Tierschutzrecht
und zur Staatszielbestimmung Tierschutz“ , sagt
bmt-Vorstandsvorsitzender Dr. Jörg Styrie.
Auch die Bundesregierung
beurteile seit Jahren in ihrem Tierschutzbericht die Vernichtung der
Küken als ethisch bedenklich - und trotzdem tolerieren sie die Behörden
stillschweigend weiterhin.
Aus diesem Grund startet der bmt
heute seine Protestaktion „Wir wollen leben“. Mit über 40.000 Postkarten
will der Verein an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner
appellieren, die Weichen für Forschungsprojekte zu stellen, die die
Tötung der Küken langfristig überflüssig machen. So fordert der bmt, die
Forschung praxisorientierter alternativer Züchtungsprojekte wie für das
„Zweinutzungshuhn“ zu fördern. Statt tierschutzwidriger
Hochleistungszucht seien Langlebigkeit und Robustheit als verbindliche
Zuchtziele durchzusetzen. Rassen und Zuchtlinien, die Gesundheit und
Wohlbefinden der Tiere schädigen, seien durch entsprechende
Rechtsverordnungen zu untersagen und die Tötung von Eintagsküken zu
verbieten.
Seit Jahren werde nach Methoden gesucht, die eine
Geschlechterbestimmung im bebrüteten Ei vornehmen könnten. Inzwischen
stünden mehrere Verfahren wie ein Enzymverfahren und bestimmte
hormonelle Tests in Leipzig zur patenrechtlichen Prüfung an.

Grausame Tiertransporte – Zeitschrift
„Mädchen“ zu Gast beim Landesverband Bayern
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